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13.09.2012 SÜDWESTPRESSE Ehingen
Besondere Tage für Burgmaier

Zum Einen eröffnet der Spezialist für Präzisionsdrehteile in der Slowakei ein neues Werk, gleichzeitig kann Karl-Hugo Schick für Burgmaier Metalltechnik in Allmendingen einen Großauftrag über 26 Millionen Euro vermelden, der 2014 zum Tragen kommt. Beides sind wichtige Ereignisse für das 1931 von Hugo Burgmaier in Schmiechen gegründete Unternehmen, das in jetzt vier Werken in Allmendingen, Laupheim, Frankreich und der Slowakei Teile für Einspritzsysteme der Autoindustrie, für Lokomotiv- und Schiffsmotoren sowie für Weiße Ware produziert, für die großen Haushaltselektrogeräte. Die Gruppe stecke in einem globalen Wettbewerb, dieser verlange entsprechende Standorte und überragende Qualität, erklärt Schick mit Blick auf aktuelle Investitionen: Elf Millionen Euro sind es für den Neubau in Banska Bystrica, wo auf einem Grundstück mit 23 000 Quadratmetern Fläche ein Werk mit 4500 qm Produktionsfläche und 1100 qm für Lager, Büro und Sozialräume entstand. „Die Slowakei ist ein hochinteressanter Standort“, sagt Schick, mit einem Krankenstand von weniger als einem Prozent und deutlich geringeren Produktionskosten von rund einem Viertel. Zudem ein Standort, auf dem Burgmaier nicht fehlen darf, weil Automobilfirmen erwarten, dass Ihre Zulieferer auch in Osteuropa produzieren. 2004 hat Schick, der seit 2001 als Nachfolger seiner Eltern Bruno Schick und Elli Schick-Burgmaier die Verantwortung trägt, mit dem Kauf eines kleinen Wettbewerbers dieses Kapitel eröffnet. Zwölf Mitarbeiter waren es zunächst, in gemieteten Räumen. Der Standort entwickelte sich erfolgreich und um wachsen zu können, wurde neu gebaut. Derzeit sind 92 Mitarbeiter in der Slowakei beschäftigt, angestrebt wird eine Belegschaftsstärke von 200. „Es wird keine Produktion etwa aus Allmendingen dorthin verlagert“, versichert Schick, zudem blieben alle Zentralfunktionen wie Einkauf und Vertrieb im Stammwerk in Allmendingen. Um aber dem eigenen Anspruch gerecht zu werden, einer der führenden Hersteller von Präzisionsdrehteilen in Europa zu sein, brauche Burgmaier dieses Werk, das die Gruppe insgesamt stabilisiere. Von dort aus würden auch China und Indien beliefert werden. Schick freut sich auf die Einweihung: „Das ist jetzt das dritte Werk, das ich baue“, sagt der 43-Jährige mit Stolz auf das Erreichte. Seit Juni ist der Neubau in Betrieb, Schritt um Schritt kommen jetzt neue Anlagen dazu. Die Eröffnung morgen mit 80 Gästen ist der feierliche Abschluss. Mit dabei sind Ehefrau Valerie, die Eltern Bruno Schick und Elli Schick-Burgmaier, die Geschäftsleitung und der Vertrieb. Und am Abend gibt es eine Feier für die Mitarbeiter, von denen Schick nur Gutes erzählt: Dank der Metallbautradition dort sei Burgmaier Slovakia mit mehr als 20 Millionen produzierten Drehteilen im Jahr kein „Billiganbieter“ mehr, sondern werde von den Kunden als Garant für Qualität und Liefertreue betrachtet. Qualität ist für Schick so etwas wie der Schlüsselbegriff für Erfolg. Maßgebliche Faktoren sind für Ihn die Mitarbeiter, entsprechende Räume – alle von Schick gebauten Werke haben das gleiche Raster – sowie die „Leidenschaft für null Fehler“, wie er das nennt. In Allmendingen gibt es dazu seit 2007 regelmäßig Qualitätstage. „Wir sind hier ein Standort auf höchstem Niveau“, sagt er über das Stammwerk, das auch weiter in Sachen Innovation Spitze bleiben soll. Im laufenden Geschäftsjahr werden, wie auch im vorherigen, rund vier Millionen Euro in Allmendingen investiert. Rund 1,2 Millionen Euro kostet allein ein neuer CNC-Mehrspindelautomat mit 45 CNC-Achsen, der bereits in Betrieb ist. „Die Investition in neue Technik ist immer mit Produktivitätsfortschritt verbunden“, sagt Schick – „aber wir wachsen ja“. Der neue Auftrag mit einem Volumen von 26 Millionen Euro, den er jetzt für Allmendingen erreicht hat, ist dabei eine wichtige Etappe. Zunächst werden Muster und Vorserien produziert, 2014 geht es in die Serie. Das Wachstum soll nachhaltig sein, betont Karl-Hugo Schick, der weiß, wie groß die Ausschläge im Bereich der Automobilindustrie sein können: Die Absatzschwäche südeuropäischer Hersteller wirkt sich auch auf Burgmaier aus: Während im hochautomatisierten Laupheim „mit Vollgas“ Sonderschichten gefahren werden und sich das Werk in Faulquemont in Frankreich in einem schwierigen Markt behauptet, sei Allmendingen derzeit „eher etwas unterbeschäftigt“. Umso wichtiger deshalb so ein Abschluss wie jetzt, der mittel- und langfristig wieder zur Vollbeschäftigung beitrage. Aktuell gibt es 332 Mitarbeiter in Allmendingen. Sieben haben Zeitverträge, zwölf sind in der Ausbildung, sieben weitere Lehrlinge kamen im September diesen Jahr noch hinzu. Im abgelaufenen Geschäftsjahr setzte Burgmaier rund 120 Millionen Euro um. Die Erwartungen für das aktuelle Geschäftsjahr sind ähnlich.

16.07.2012
Burgmaier feiert das alljährliche Sommerfest

Die Einladung zum Sommerfest von Karl-Hugo Schick, dem geschäftsführenden Gesellschafter der Firma Burgmaier, führte zur höchsten Teilnehmerzahl bisher. Fast 500 Eltern und Kinder kamen zu der Veranstaltung auf dem Werksgelände in Laupheim. Bei einer Spaßolympiade konnten sich die Mitarbeiter und ihre Familien, in lustig abgewandelter Form, im Biathlon, beim Golf, Wasserball, Dreikampf, einer Rallye und einem Rennen messen. An der Kuh-Melkstation und bein Baumstamm-Wetthämmern kam so mancher ins Schwitzen. Die Kapelle Wahnsinn und der TSV Allmendingen waren für die musikalische Begleitung und für das Catering zuständig. Die Sportschule Hirschle aus Allmendingen zeigte, wie man sich mit einfachen Griffen gegen Angriffe oder Überfälle schützen kann. Trotz starkem Seitenwind beeindruckten die Fahnenschwinger Biberach die Teilnehmer mit ihrer Vorführung. Für die Kinder war ausreichend Abwechslung beim Basteln und Kinderschminken geboten. Zudem nahm eine Märchenerzählerin sie mit auf eine symbolische Reise in ihre Traumwelt. Danach ging es wieder ab in die Hüpfburg. Die Mitarbeiter aus Allmendingen und Laupheim freuten sich über das persönliche Zusammentreffen, da sie meist telefonisch oder per E-mail zusammen arbeiten. Auch Mitarbeiter aus dem französischen Werk waren vertreten und so konnte die deutsch-französische Verbindung vertieft werden. Lediglich die Mitarbeiter aus der Slowakei konnten nicht teilnehmen, denn der dortige Neubau und Umzug fordert dort momentan die Aufmerksamkeit und erlaubt keine außertourlichen Besuche im Hauptwerk des Präzisionsdrehteileherstellers. Der Neubau soll im September in Betrieb genommen werden. Ein Highlight war wie immer die Verlosung unter den Gewinnern der Verbesserungsvorschläge. Den Hauptpreis, einen Reisegutschein im Wert von € 500,- gewann Herr Alexander Albert aus Allmendingen. Auch die anderen Vorschlagseinreicher konnten mit schönen Gutscheinen für Internetanbieter oder vom Hotel Adler in Ehingen, für ein leckeres Essen, nach Hause gehen.

16.06.2012 Schwäbische Zeitung Ehingen
Burgmaier bildet in Allmendingen die Generationen aus

Opa und Enkel lernen bei der Allmendinger Firma Burgmaier. Zwischen den Lehrjahren von Jörg Ziegler und seinem Opa Karl Held liegen 66 Allmendingen. Jörg Ziegler arbeitet seit zehn Jahren beim Allmendinger Unternehmen Burgmaier. 2002 hat er seine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker begonnen. Das allein macht ihn jedoch nicht zu etwas Besonderem. Aber, dass schon sein Großvater vor 76 Jahren der allererste Lehrling des Unternehmens war schon. „Am 1. Oktober 1936 hat Karl Held seine Ausbildung bei uns angefangen und das Witzige daran, er wurde damals auch von meinem Großvater eingestellt“, sagt der aktuelle Geschäftsführer der Firma Burgmaier, Karl-Hugo Schick. „Mein Opa hat sich richtig gefreut und war sehr stolz, dass ich im gleichen Unternehmen wie er meine Ausbildung angefangen habe“, sagt Jörg Ziegler. Zwar habe der Großvater 2002 schon nicht mehr selbst bei Burgmaier gearbeitet, aber er hat seinem Enkel immer noch viel von der Arbeit und den Kollegen erzählt. „Ich war damals ziemlich unentschlossen, was ich beruflich machen soll, deshalb bin ich sehr froh, dass mein Opa mich zu Burgmaier geholt hat“, sagt Ziegler. Und das hat Karl Held im wahrsten Sinne des Wortes getan. Denn als sich sein Enkel im Unternehmen vorgestellt hat, ist er mit ihm zum Termin gegangen. Sozusagen um ein gutes Wort für ihn einzulegen. Opa Karl Held hat vor mehr als 75 Jahren Mechaniker in der Firma Burgmaier gelernt. „Aber damals sah so eine Ausbildung noch ganz anderes aus als heute“, sagt Karl-Hugo Schick. Früher hätten Ausbilder noch sehr viel mehr Freiheiten gehabt, was ein Azubi lernt und was nicht. Außerdem mussten die Lehrlinge ihr eigenes Werkzeug mitbringen. So war in Karl Helds Ausbildungsvertrag festgehalten, dass er einen Messschieber und ein Mikrometer, ein Gerät zur Winkel- und Streckenmessung mitzubringen habe und es in „brauchbarem Zustand“ halten muss. Helds Ausbildung dauerte dreieinhalb Jahre bis März 1940. Im Krieg geriet er vier Jahre in französische Gefangenschaft. Danach ist er wieder in das Metalltechnik-Unternehmen zurückgekehrt und bis zur Rente der Allmedinger Firma treu geblieben. „Wir sind ein klassisches Familienunternehmen, nicht nur was Gesellschafterstruktur angeht“, sagt Karl-Hugo Schick. Damit ist gemeint, dass es außer der Familie von Jörg Ziegler auch noch andere in der Firma gibt, von denen gleich mehrere Generationen bei Burgmaier arbeiten. Teilweise seien dort Mutter, Vater und Sohn oder auch drei Schwestern einer Familie beschäftigt. „Das zeigt uns, dass unsere Mitarbeiter sich bei uns wohlfühlen, sonst würden sie uns nicht Ihren Familienmitglieder weiterempfehlen“, sagt Schick. Die Familie Burgmaier führt das Unternehmen in dritter Generation. Großvater Hugo Burgmaier hat 1931 die Firma in Schmiechen gegründet. Nach dem Krieg seien ihm alle Maschinen weggenommen worden und Burgmaier selbst ist in Kriegsgefangenschaft geraten. Auf dem Weg nach Hause hat er aus dem Zug bei Esslingen zwei ausgebrannte Drehmaschinen stehen sehen. Als er endlich Schmiechen erreicht hatte, ist er gleich mit dem Wagen seines Schwagers nach Esslingen zurück gefahren. Nur noch eine der Drehmaschinen war da. Aber mit dieser hat er seinen Betrieb wieder neu aufgebaut. „Als mein Großvater 1958 die alte Blechwarenfabrik hier in Allmendingen gekauft hat, war er sich sicher, dass Gelände würde für immer ausreichen“, sagt Schick. Aber da hat sich der Firmengründer geirrt. Mittlerweile produziert Burgmaier neben Allmendingen noch an drei weiteren Standorten und zwar in Laupheim, Frankreich und der Slowakei. Als einziges von vier Kindern ist Karl-Hugo Schick dem Familienbetrieb treu geblieben. „Meine Eltern sind natürlich froh, dass die Firma in der Familie bleibt. Sie hätten aber auch gern gehabt, dass zumindest alle drei Söhne bleiben“, sagt Schick. Ob seine Kinder auch mal im Unternehmen arbeiten werden, kann der zweifache Vater noch nicht sagt. Seine zehnjährige Tochter jedenfalls ist sich sicher: Sie wird lieber Kinderärztin.

04.04.2012
BURGMAIER Skiausflug

Traumwetter, gute Laune, Vorfreude und ein voller Bus waren am vergangenen Samstag die besten Voraussetzungen für die 5. Skiausfahrt der Burgmaier-Sportgruppe. Schruns / Silvretta Nova war auch in diesem Jahr das Ziel für die 43 Ski- und Snowboardfahrer sowie die Après-Ski begeisterten Burgmaier-Mitarbeiter aus Allmendingen und Laupheim. Nach dem sehr frühen Start freute man sich schon auf das deftige Vesper mit selbst gebackenen Seelen. Dazu ein Gläschen Sekt und der Tag startete gut. Am Ziel warteten schon traumhafte Pisten, die die beste Grundlage für einen traumhaften Tag boten. Auch die Nicht-Skifahrer kamen, bei Sonnenschein auf der Terrasse, mit musikalischer Begleitung in Schwung. Das Besondere Highlight in diesem Jahr war das Burgmaier-Skirennen. Karl-Hugo Schick gewann das Rennen und erhielt den Wanderpokal. Der 2. Platz belegte Julian Guter und der 3. Platz Marius Guter. Beide wurden mit Medaillen belohnt. Gegen Abend traf sich die Burgmaier Sportgruppe zu einem leckeren Abendessen im Hochjochstöbli. Anschließend ging es noch gemeinschaftlich zum Après-Ski. Hierbei wurde gesungen, gelacht und von den Heldentaten des Tages berichtet. Gegen 20 Uhr ging es dann müde, aber zufrieden nach Deutschland zurück. Im Bus träumten schon einige von der nächsten Burgmaier Skiausfahrt.

05.07.2011
Burgmaier-Sommerfest 2011

Bei optimalem Wetter fand am vergangenen Wochenende das große Sommerfest der Firma Burgmaier statt, bei dem alle Mitarbeiter und deren Familien eingeladen waren. Neben den schon zur lieben Gewohnheit gewordenen Teilnehmern - der Kapelle Wahnsinn und dem TSV Allmendingen, dessen Mitglieder die Bewirtung machten - gab es viele Events für Groß und Klein. Hauptattraktion waren zwei Segway-Parcours für Erwachsene und Kinder, bei denen schöne Preise verlost wurden. Passend zum Firmenjubiläum waren Oldtimer aus mehreren Epochen zu Besuch - der älteste Wagen war ein Ford aus dem Jahr 1914. Die Kinder konnten am Spielmobil viele bekannte und neue Spiele ausprobieren und erhielten für einen ausgeschriebenen Malwettbewerb tolle Preise. Preise gab es auch bei einem Firmenquiz, bei dem sowohl allgemeine, aber auch firmenspezifische Fragen zu beantworten waren. Die Preise waren jeweils für die ganze Familie, so dass insgesamt 5 Firmenangehörige nun mit ihren Familien einen schönen Tag im Legoland, im Wonnemar-Freizeitbad oder auch im Märchenland Bärenhöhle verbringen können. Für die Frauen gab es die Möglichkeit, die Anfertigung von handgearbeiteten Glasperlen zu beobachten. Natürlich war auch hier die Geschäftsleitung großzügig und verschenkte Ketten en masse. Währenddessen entbrannte ein heisser Kampf beim "Boxenstopp", wo die Teilnehmer passend zur laufenden Formel 1 einen Reifenwechsel an einem Fahrzeug vornehmen durften. Auch hier wurden super Preise verlost - die Gewinner dürfen auf Spitzenplätzen beim Finale der DTM am Hockenheimring zusehen und sich sogar im Fahrerlager umsehen. Ein großes Hallo gab es um 15 Uhr, als 450 Luftballons in die Luft stiegen. Viele Hoffnungen flogen mit, da auch bei diesem Event die Teilnehmer nach Rücksendung der angehängten Karten mit sehr schönen Preisen rechnen dürfen. Dass die Mitarbeiter sich auch mit der Firma Burgmaier identifizieren, zeigte wieder einmal die Prämierung der Verbesserungsvorschläge. Nach einer sofortigen Geldprämie erhalten die "Denker" die Möglichkeit, bei einer Verlosung hochwertige Einkaufsgutscheine für Geschäfte und Internetdienste, oder Essensgutscheine zu gewinnen. Sieger im doppelten Sinn war Herr Sven Lehr, der nicht nur als Einreicher mit den meisten Vorschlägen (insgesamt 8) die beste Auswahl unter den über 50 verschiedenen Gutscheinen hatte, sondern auch noch den Hauptpreis aussuchte: Er darf demnächst mit seiner Familie auf Firmenkosten einen schönen Urlaub verbringen! 500 € Reisezuschuß sind hierbei eine willkommene Überraschung.

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