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14.11.2012 Presse allgemein
Jubilarsehrung bei BURGMAIER

Am Samstag, 10.11.2012, ehrte die Firma BURGMAIER bei der jährlichen  Jubilarsfeier, in der Schloßmühle in Allmendingen, 29 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für langjährige Betriebszugehörigkeit. Firmenchef Karl-Hugo Schick stellte bei der Ehrung die Verdienste der Jubilarinnen und Jubilare besonders heraus und wies darauf hin, dass ihre Loyalität und ihr Engagement ein wichtiger Baustein des Unternehmenserfolges sei. Die große Wertschätzung, die die Geschäftsleitung für die langjährige Firmentreue der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter empfindet, war deutlich spürbar. Nach der Vorführung eines neuen Imagefilmes über die Firmengruppe Burgmaier bedankte sich Karl-Hugo Schick gemeinsam mit den Geschäftsführern bei jedem Jubilar herzlich für den persönlichen Einsatz, den die Mitarbeiter über Jahre leisten. Die jeweiligen Abteilungsleiter trugen einen persönlichen Text für jeden einzelnen Jubilar vor und so konnte man auch die eine oder andere Anekdote erfahren. Als Anerkennung und Präsent erhielt jede anwesende Jubilarin und jeder anwesende Jubilar eine Ehrenurkunde sowie ein Geldgeschenk. Besonders langjährige Mitarbeiter erhielten ein erhöhtes Geldgeschenk und einen großen Geschenkkorb. Wer seit 25 Jahren im Unternehmen tätig ist, wurde neben dem Geldgeschenk mit einer wertvollen Schweizer Uhr geehrt. Nach dem Festmenü fand ein Quiz statt, bei dem die Teilnehmer mit den richtigen Antworten auf Fragen zu den Jubilaren sowie zu dem vorgeführten Film schöne Preise gewinnen konnten. Mit einem Kuchenbuffet fand der Festabend sehr viel später sein Ende und zeigte, dass die Mitarbeiter nicht nur gerne bei BURGMAIER arbeiten, sondern auch gerne mit den Kollegen und Vorgesetzten feiern.

10.11.2012
Burgmaier ehrt langjährige Mitarbeiter

Der November begann wie jedes Jahr für die Firma Burgmaier mit der Ehrung ihrer langjährigen Mitarbeiter durch den geschäftsführenden Gesellschafter Karl-Hugo Schick. Es konnten 25 Jubilare geehrt werden, die Geld- und Sachpreise sowie eine Urkunde erhielten. Für jeden Jubilar hatte Betriebsleiter Franz Mall eine kurze Ansprache vorbereitet, die bei der beschaulichen Feier in der Schlossmühle in Allmendingen vorgetragen wurden. Dass Burgmaier im wahrsten Sinne des Wortes ein Familienunternehmen ist, wurde durch eine ungewöhnliche Auszeichnung - auch für den Arbeitgeber - bestätigt: Drei Schwestern stellen ihre Arbeitskraft seit jeweils 40 Jahren zur Verfügung - insgesamt also 120 Jahre Burgmaier! Bei der Ehrung wurde ihre, für den gesamten Betrieb vorbildliche Leistung über all die Jahre besonders hervorgehoben. Bei einem kniffligen Gewinnspiel mit Fragen zum Arbeitgeber konnten die Mitarbeiter sowie deren Partner ihre langjährigen Firmenkenntnisse unter Beweis stellen. Schick konnte in seiner Ansprache von einem wieder positiveren Geschäftsverlauf berichten. Seit Februar diesen Jahres gehe es wieder aufwärts. Trotz der Wirtschaftskrise und dem damit für Burgmaier doch beträchtlichen Auftragsrückgang in der Herstellung von Präzisionsteilen konnten mit bestehenden sowie neuen Kunden neue Produkte entwickelt werden, die bereits 2010 in Serienproduktion gehen. Burgmaier trägt dem Strukturwandel in der Automobilindustrie Rechnung und setzt verstärkt auf nachhaltige und umweltfreundliche Produkte. Wenn auch die Umsätze momentan noch nicht auf dem Niveau des Boomjahres 2007 stehen und weiter sehr aufmerksam vorgegangen werden muss, scheint doch die Talsohle der Krise in der Automobilindustrie durchschritten zu sein. Auch von den anderen Werken der Gruppe konnte Schick Positives berichten. So läuft der Laupheimer Betrieb wieder auf Hochtouren im 3-Schichtbetrieb an 5 bzw. sogar 6 Tagen in manchen Produktbereichen. Einen hohen Stellenwert nimmt nach wie vor die Ausbildung bei Burgmaier ein. Trotz Krise wurden alle ausgelernten Fachkräfte übernommen. Und die hohe Anzahl an Bewerbungen für das kommende Jahr zeigt weiterhin großes Interesse der Jugendlichen an einem Arbeitsplatz bei Burgmaier.

13.09.2012 SÜDWESTPRESSE Ehingen
Besondere Tage für Burgmaier

Zum Einen eröffnet der Spezialist für Präzisionsdrehteile in der Slowakei ein neues Werk, gleichzeitig kann Karl-Hugo Schick für Burgmaier Metalltechnik in Allmendingen einen Großauftrag über 26 Millionen Euro vermelden, der 2014 zum Tragen kommt. Beides sind wichtige Ereignisse für das 1931 von Hugo Burgmaier in Schmiechen gegründete Unternehmen, das in jetzt vier Werken in Allmendingen, Laupheim, Frankreich und der Slowakei Teile für Einspritzsysteme der Autoindustrie, für Lokomotiv- und Schiffsmotoren sowie für Weiße Ware produziert, für die großen Haushaltselektrogeräte. Die Gruppe stecke in einem globalen Wettbewerb, dieser verlange entsprechende Standorte und überragende Qualität, erklärt Schick mit Blick auf aktuelle Investitionen: Elf Millionen Euro sind es für den Neubau in Banska Bystrica, wo auf einem Grundstück mit 23 000 Quadratmetern Fläche ein Werk mit 4500 qm Produktionsfläche und 1100 qm für Lager, Büro und Sozialräume entstand. „Die Slowakei ist ein hochinteressanter Standort“, sagt Schick, mit einem Krankenstand von weniger als einem Prozent und deutlich geringeren Produktionskosten von rund einem Viertel. Zudem ein Standort, auf dem Burgmaier nicht fehlen darf, weil Automobilfirmen erwarten, dass Ihre Zulieferer auch in Osteuropa produzieren. 2004 hat Schick, der seit 2001 als Nachfolger seiner Eltern Bruno Schick und Elli Schick-Burgmaier die Verantwortung trägt, mit dem Kauf eines kleinen Wettbewerbers dieses Kapitel eröffnet. Zwölf Mitarbeiter waren es zunächst, in gemieteten Räumen. Der Standort entwickelte sich erfolgreich und um wachsen zu können, wurde neu gebaut. Derzeit sind 92 Mitarbeiter in der Slowakei beschäftigt, angestrebt wird eine Belegschaftsstärke von 200. „Es wird keine Produktion etwa aus Allmendingen dorthin verlagert“, versichert Schick, zudem blieben alle Zentralfunktionen wie Einkauf und Vertrieb im Stammwerk in Allmendingen. Um aber dem eigenen Anspruch gerecht zu werden, einer der führenden Hersteller von Präzisionsdrehteilen in Europa zu sein, brauche Burgmaier dieses Werk, das die Gruppe insgesamt stabilisiere. Von dort aus würden auch China und Indien beliefert werden. Schick freut sich auf die Einweihung: „Das ist jetzt das dritte Werk, das ich baue“, sagt der 43-Jährige mit Stolz auf das Erreichte. Seit Juni ist der Neubau in Betrieb, Schritt um Schritt kommen jetzt neue Anlagen dazu. Die Eröffnung morgen mit 80 Gästen ist der feierliche Abschluss. Mit dabei sind Ehefrau Valerie, die Eltern Bruno Schick und Elli Schick-Burgmaier, die Geschäftsleitung und der Vertrieb. Und am Abend gibt es eine Feier für die Mitarbeiter, von denen Schick nur Gutes erzählt: Dank der Metallbautradition dort sei Burgmaier Slovakia mit mehr als 20 Millionen produzierten Drehteilen im Jahr kein „Billiganbieter“ mehr, sondern werde von den Kunden als Garant für Qualität und Liefertreue betrachtet. Qualität ist für Schick so etwas wie der Schlüsselbegriff für Erfolg. Maßgebliche Faktoren sind für Ihn die Mitarbeiter, entsprechende Räume – alle von Schick gebauten Werke haben das gleiche Raster – sowie die „Leidenschaft für null Fehler“, wie er das nennt. In Allmendingen gibt es dazu seit 2007 regelmäßig Qualitätstage. „Wir sind hier ein Standort auf höchstem Niveau“, sagt er über das Stammwerk, das auch weiter in Sachen Innovation Spitze bleiben soll. Im laufenden Geschäftsjahr werden, wie auch im vorherigen, rund vier Millionen Euro in Allmendingen investiert. Rund 1,2 Millionen Euro kostet allein ein neuer CNC-Mehrspindelautomat mit 45 CNC-Achsen, der bereits in Betrieb ist. „Die Investition in neue Technik ist immer mit Produktivitätsfortschritt verbunden“, sagt Schick – „aber wir wachsen ja“. Der neue Auftrag mit einem Volumen von 26 Millionen Euro, den er jetzt für Allmendingen erreicht hat, ist dabei eine wichtige Etappe. Zunächst werden Muster und Vorserien produziert, 2014 geht es in die Serie. Das Wachstum soll nachhaltig sein, betont Karl-Hugo Schick, der weiß, wie groß die Ausschläge im Bereich der Automobilindustrie sein können: Die Absatzschwäche südeuropäischer Hersteller wirkt sich auch auf Burgmaier aus: Während im hochautomatisierten Laupheim „mit Vollgas“ Sonderschichten gefahren werden und sich das Werk in Faulquemont in Frankreich in einem schwierigen Markt behauptet, sei Allmendingen derzeit „eher etwas unterbeschäftigt“. Umso wichtiger deshalb so ein Abschluss wie jetzt, der mittel- und langfristig wieder zur Vollbeschäftigung beitrage. Aktuell gibt es 332 Mitarbeiter in Allmendingen. Sieben haben Zeitverträge, zwölf sind in der Ausbildung, sieben weitere Lehrlinge kamen im September diesen Jahr noch hinzu. Im abgelaufenen Geschäftsjahr setzte Burgmaier rund 120 Millionen Euro um. Die Erwartungen für das aktuelle Geschäftsjahr sind ähnlich.

16.07.2012
Burgmaier feiert das alljährliche Sommerfest

Die Einladung zum Sommerfest von Karl-Hugo Schick, dem geschäftsführenden Gesellschafter der Firma Burgmaier, führte zur höchsten Teilnehmerzahl bisher. Fast 500 Eltern und Kinder kamen zu der Veranstaltung auf dem Werksgelände in Laupheim. Bei einer Spaßolympiade konnten sich die Mitarbeiter und ihre Familien, in lustig abgewandelter Form, im Biathlon, beim Golf, Wasserball, Dreikampf, einer Rallye und einem Rennen messen. An der Kuh-Melkstation und bein Baumstamm-Wetthämmern kam so mancher ins Schwitzen. Die Kapelle Wahnsinn und der TSV Allmendingen waren für die musikalische Begleitung und für das Catering zuständig. Die Sportschule Hirschle aus Allmendingen zeigte, wie man sich mit einfachen Griffen gegen Angriffe oder Überfälle schützen kann. Trotz starkem Seitenwind beeindruckten die Fahnenschwinger Biberach die Teilnehmer mit ihrer Vorführung. Für die Kinder war ausreichend Abwechslung beim Basteln und Kinderschminken geboten. Zudem nahm eine Märchenerzählerin sie mit auf eine symbolische Reise in ihre Traumwelt. Danach ging es wieder ab in die Hüpfburg. Die Mitarbeiter aus Allmendingen und Laupheim freuten sich über das persönliche Zusammentreffen, da sie meist telefonisch oder per E-mail zusammen arbeiten. Auch Mitarbeiter aus dem französischen Werk waren vertreten und so konnte die deutsch-französische Verbindung vertieft werden. Lediglich die Mitarbeiter aus der Slowakei konnten nicht teilnehmen, denn der dortige Neubau und Umzug fordert dort momentan die Aufmerksamkeit und erlaubt keine außertourlichen Besuche im Hauptwerk des Präzisionsdrehteileherstellers. Der Neubau soll im September in Betrieb genommen werden. Ein Highlight war wie immer die Verlosung unter den Gewinnern der Verbesserungsvorschläge. Den Hauptpreis, einen Reisegutschein im Wert von € 500,- gewann Herr Alexander Albert aus Allmendingen. Auch die anderen Vorschlagseinreicher konnten mit schönen Gutscheinen für Internetanbieter oder vom Hotel Adler in Ehingen, für ein leckeres Essen, nach Hause gehen.

16.06.2012 Schwäbische Zeitung Ehingen
Burgmaier bildet in Allmendingen die Generationen aus

Opa und Enkel lernen bei der Allmendinger Firma Burgmaier. Zwischen den Lehrjahren von Jörg Ziegler und seinem Opa Karl Held liegen 66 Allmendingen. Jörg Ziegler arbeitet seit zehn Jahren beim Allmendinger Unternehmen Burgmaier. 2002 hat er seine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker begonnen. Das allein macht ihn jedoch nicht zu etwas Besonderem. Aber, dass schon sein Großvater vor 76 Jahren der allererste Lehrling des Unternehmens war schon. „Am 1. Oktober 1936 hat Karl Held seine Ausbildung bei uns angefangen und das Witzige daran, er wurde damals auch von meinem Großvater eingestellt“, sagt der aktuelle Geschäftsführer der Firma Burgmaier, Karl-Hugo Schick. „Mein Opa hat sich richtig gefreut und war sehr stolz, dass ich im gleichen Unternehmen wie er meine Ausbildung angefangen habe“, sagt Jörg Ziegler. Zwar habe der Großvater 2002 schon nicht mehr selbst bei Burgmaier gearbeitet, aber er hat seinem Enkel immer noch viel von der Arbeit und den Kollegen erzählt. „Ich war damals ziemlich unentschlossen, was ich beruflich machen soll, deshalb bin ich sehr froh, dass mein Opa mich zu Burgmaier geholt hat“, sagt Ziegler. Und das hat Karl Held im wahrsten Sinne des Wortes getan. Denn als sich sein Enkel im Unternehmen vorgestellt hat, ist er mit ihm zum Termin gegangen. Sozusagen um ein gutes Wort für ihn einzulegen. Opa Karl Held hat vor mehr als 75 Jahren Mechaniker in der Firma Burgmaier gelernt. „Aber damals sah so eine Ausbildung noch ganz anderes aus als heute“, sagt Karl-Hugo Schick. Früher hätten Ausbilder noch sehr viel mehr Freiheiten gehabt, was ein Azubi lernt und was nicht. Außerdem mussten die Lehrlinge ihr eigenes Werkzeug mitbringen. So war in Karl Helds Ausbildungsvertrag festgehalten, dass er einen Messschieber und ein Mikrometer, ein Gerät zur Winkel- und Streckenmessung mitzubringen habe und es in „brauchbarem Zustand“ halten muss. Helds Ausbildung dauerte dreieinhalb Jahre bis März 1940. Im Krieg geriet er vier Jahre in französische Gefangenschaft. Danach ist er wieder in das Metalltechnik-Unternehmen zurückgekehrt und bis zur Rente der Allmedinger Firma treu geblieben. „Wir sind ein klassisches Familienunternehmen, nicht nur was Gesellschafterstruktur angeht“, sagt Karl-Hugo Schick. Damit ist gemeint, dass es außer der Familie von Jörg Ziegler auch noch andere in der Firma gibt, von denen gleich mehrere Generationen bei Burgmaier arbeiten. Teilweise seien dort Mutter, Vater und Sohn oder auch drei Schwestern einer Familie beschäftigt. „Das zeigt uns, dass unsere Mitarbeiter sich bei uns wohlfühlen, sonst würden sie uns nicht Ihren Familienmitglieder weiterempfehlen“, sagt Schick. Die Familie Burgmaier führt das Unternehmen in dritter Generation. Großvater Hugo Burgmaier hat 1931 die Firma in Schmiechen gegründet. Nach dem Krieg seien ihm alle Maschinen weggenommen worden und Burgmaier selbst ist in Kriegsgefangenschaft geraten. Auf dem Weg nach Hause hat er aus dem Zug bei Esslingen zwei ausgebrannte Drehmaschinen stehen sehen. Als er endlich Schmiechen erreicht hatte, ist er gleich mit dem Wagen seines Schwagers nach Esslingen zurück gefahren. Nur noch eine der Drehmaschinen war da. Aber mit dieser hat er seinen Betrieb wieder neu aufgebaut. „Als mein Großvater 1958 die alte Blechwarenfabrik hier in Allmendingen gekauft hat, war er sich sicher, dass Gelände würde für immer ausreichen“, sagt Schick. Aber da hat sich der Firmengründer geirrt. Mittlerweile produziert Burgmaier neben Allmendingen noch an drei weiteren Standorten und zwar in Laupheim, Frankreich und der Slowakei. Als einziges von vier Kindern ist Karl-Hugo Schick dem Familienbetrieb treu geblieben. „Meine Eltern sind natürlich froh, dass die Firma in der Familie bleibt. Sie hätten aber auch gern gehabt, dass zumindest alle drei Söhne bleiben“, sagt Schick. Ob seine Kinder auch mal im Unternehmen arbeiten werden, kann der zweifache Vater noch nicht sagt. Seine zehnjährige Tochter jedenfalls ist sich sicher: Sie wird lieber Kinderärztin.

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