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04/29/2009
Die Talsohle ist durchschritten

Der Biberacher SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster hat am vergangenen Montag den Laupheimer Autozulieferer Burgmaier besucht. Der geschäftsführende Gesellschafter, Karl-Hugo Schick informierte über die Unternehmensstrategie der Firma in der Wirtschaftskrise und die Probleme der gesamten Zulieferindustrie. „Wir stellen uns auf harte Zeiten ein“, betonte Geschäftsführer Karl-Hugo Schick im Hinblick auf die schlechten Konjunkturdaten, „denn wir sind als Zulieferer von der Krise voll betroffen“. Die Firma hatte bereits Ende vergangenen Jahres Auftragseinbrüche von etwa 45 Prozent hinnehmen müssen. Infolgedessen konnten Zeitarbeitsverträge und befristete Arbeitsverhältnisse nicht verlängert werden. Schick betonte aber, dass alle Auszubildenden trotz Krise übernommen worden sind. Man könne es sich nicht leisten, nach der Krise ohne gut ausgebildete Fachleute dazustehen. Auch wenn man erst im kommenden Jahr mit einer nachhaltigen Belegung der Konjunktur rechnen könne, gehe es bergauf. Seit März seien auch die Auftragsbücher wieder um rund 20 Prozent voller als noch im Januar. „Es läuft wieder einigermaßen“ sagte Schick, „man muss das Wachstum aber nun flacher gestalten“. Um die aktuellen Probleme der mittelständischen Zulieferer einschätzen zu können, war Martin Gerster nach Laupheim gekommen. Und es zeigte sich, dass die Maßnahmen der beiden Konjunkturpakete inzwischen ihre Wirkung entfalten. Dank der von der SPD initiierten Umwelt-/Abwrackprämie hat sich die Auftragslage für die Zulieferer stark verbessert. In Laupheim ist man deshalb guter Hoffnung, die viel zitierte „Talsohle“ bereits hinter sich zu haben. Auch die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes hat es Burgmaier Hightech erleichtert, den Großteil der Belegschaft halten zu können. „Es freut mich sehr, dass die Maßnahmen der Politik ihre Wirkung nun entfalten und den Erhalt vieler Arbeitsplätze sichern“ äußerte sich Gerster.

04/23/2009 EHINGER TAGBLATT (Auszüge)
BURGMAIER auf der Hannover-Messe : Wer gut aufgestellt ist, muss sich zeigen

Wer gut aufgestellt ist, muss sich zeigen“ Mit Innovationen gegen die Krise - dieses Ziel prägt bei vielen Unternehmen deren Auftreten auf der Hannover Messe. Mit dabei ist auch die Firma Burgmaier aus Allmendingen. Keiner weiß, wie lange die Wirtschaftskrise noch dauert. Und das Wissen, dass es wohl noch mindestens bis Ende dieses Jahres abwärts gehen wird, ist allgegenwärtig in den Gesprächen, die noch bis Freitag auf der Hannover Messe geführt werden. „Wer nicht gut aufgestellt ist, kann das nicht überleben“, so ein Mit-Aussteller. „Und wer sich gut aufgestellt sieht, muss sich auch zeigen. Wer nicht da ist, über den wird gesprochen“ ergänzt er, denn auf der Leitmesse der Industrie gehört das Gesehenwerden zur Krisenbewältigungsstrategie. Das gilt auch für Burgmaier, die wie jedes Jahr in Hannover vertreten sind. „Obwohl auch an Burgmaier die Wirtschaftskrise nicht spurlos vorübergeht, kann das Unternehmen positiv in die Zukunft blicken „, erklärt Uschi Seiffert, Assistentin der Geschäftsleitung des Allmendinger Unternehmens, das sich auf die Entwicklung und Herstellung von Präzisionsdrehteilen in Großserien spezialisiert hat. Mit dem IHK-Präsidenten Dr. Peter Kulitz kamen auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Franz Romer und der Baden-Württembergische Wirtschaftsminister Ernst Pfister (FDP) an den Burgmaier-Stand in Halle 4 und ließen sich von Burgmaier-Verkaufsleiter Helmut Brandenburg erklären, wie das Allmendinger Unternehmen sich mit Innovationen als Partner profilier t: Burgmaier zähle durch die jahrzehntelange Erfahrung und das hohe Know-How bereits in der Planung und Entwicklung von Automobil-Komponenten zu den Weltmarktführern, erklärt Seiffert. Deshalb werde Burgmaier schon vor Beginn der Herstellung neuer Motoren von der Automobil-Industrie zu Rate gezogen. Burgmaier hat sich zu höchstem Qualitäts-Niveau verpflichtet und verbessert an vier Standorten in Deutschland, Frankreich und der Slowakei die Produktionsprozesse kontinuierlich. Durch seinen modernen und flexiblen Maschinenpark und eine gut ausgebildete Belegschaft sieht sich das Unternehmen gut aufgestellt.

07/12/2008 Ehinger Tagblatt
BURGMAIER-Sommerfest

Von vielen Mitarbeitern bereits erwartet, fand am vergangenen Wochenende das große BURGMAIER-Sommerfest auf dem Werksgelände in Laupheim statt. Dieses Fest wird jährlich von der Geschäftsleitung veranstaltet, um den Mitarbeitern aller vier Werke für ihren Einsatz im abgelaufenen Jahr zu danken. Nicht zuletzt haben sie entscheidend dazu beigetragen, dass das seit 77 Jahren international überaus erfolgreich tätige Allmendinger Unternehmen zu den Weltmarktführern in der Automobilbranche gehört. Die Festgäste kamen nicht nur von den Werken Allmendingen und Laupheim, auch aus Frankreich war eine Delegation angereist. Nachdem aufgrund großer Anfragen aus dem Kundenkreis das Werk in Laupheim auf 12.000 m² verdoppelt werden musste, standen diesmal die Betriebsrundgänge auf der Beliebtheitsskala ganz oben. Die bei BURGMAIER HIGHTECH hergestellten hochpräzisen Spezialteile für Einspritzsysteme erfordern höchstes Know-How, welches in enger Zusammenarbeit zwischen Maschinenlieferanten, BURGMAIER-Technologen und dem Kunden entwickelt wird. Bei seiner Begrüßung hob der geschäftsführende Gesellschafter, Karl-Hugo Schick, deshalb auch die enormen Investitionen in Standort, Maschinen und Technologien hervor. So konnten seit 2004 alleine in Laupheim 190 neue Arbeitsplätze geschaffen werden, die durch den Abschluss von Mehrjahresverträgen mit den größten Automobil-Zulieferern weltweit auf Jahre hinaus gesichert sind. Auch die Auslastung der anderen drei Werke ist weit über das Jahr 2009 hinaus, vor allem auch durch neue Abschlüsse gesichert. Insgesamt beschäftigt die BURGMAIER-Gruppe 700 Mitarbeiter in den Standorten Allmendingen (D), Laupheim (D), Faulquemont (F) und Banska Bystrica (Slo) und zählt zu den führenden Herstellern von Präzisionsteilen für Automobile in Europa. Für Klein und Groß waren Animationen und Events vorhanden – an einem Formel-1-Fahrsimulator und an einem Reaktionstest waren die Autofahrer gefragt, während die Kinder am Trampolin und Einrädern ihr Können unter Beweis stellen durften. Beliebt war vor allem ein Jonglierkurs, der nach kurzer Zeit schon etliche kleine Künstler hervor brachte. Kinderschminken, Popcorn-Automaten, Riesenkicker und Farb-Computeranalysen rundeten das Bild ab. Die vom Autohaus Ehingen zur Verfügung gestellten Fahrzeuge weckten großes Interesse bei den Mitarbeitern. Für die Einreicher von Verbesserungsvorschlägen wurden bei dieser Gelegenheit – neben der Zahlung einer Geld-Prämie sofort nach Annahme des Vorschlages – Gewinne und Gutscheine für mehrere tausend Euro ausgeschüttet. Über den Hauptpreis, einen Reisegutschein über 5oo €, konnte sich dieses Jahr Herr Arthur Locher freuen.

06/17/2008 Landratsamt Biberach
Landrat Heiko Schmid bei Burgmaier Hightech in Laupheim

Im Rahmen seiner Betriebsbesuche war Landrat Dr. Heiko Schmid am vergangenen Freitag Gast bei Burgmaier HighTech in Laupheim. Begleitet wurde er vom Wirtschaftsförderer des Landkreises Bernd Schwarzendorfer. Was ihnen beim zweistündigen Besuch vom Geschäftsführenden Gesellschafter Karl-Hugo Schick und seinem Vater Bruno Schick sowie von Werkleiter Walter Ebert präsentiert und gezeigt wurde, war beeindruckend. Rund 15 Teile in jedem in Deutschland produzierten Auto stammen von der Firma Burgmaier. Die Firma mit ihrem Stammsitz in Allmendingen bei Ehingen produziert Präzisionsteile, die unter anderem bei Einspritzsystemen in Autos eingebaut werden. Zu ihren Kunden zählen Unternehmen wie Bosch, Porsche oder auch VW. Als der Platz am Stammsitz Allmendingen nicht mehr ausreichte und eine Erweiterung anstand, entschied sich Burgmaier, ein modernes Werk in Laupheim zu bauen, das seinen Betrieb 2004 aufnahm. Bereits 2007 wurde dieses Werk verdoppelt, so daß derzeit auf ca. 12.000 m² hochpräzise Teile u.a. für die Einspritztechnik auf Spezialmaschinen gefertigt werden. Diese Teile sind hohen Drücken ausgesetzt. Die High-Tech-Teile werden im my-Bereich (Tausendstel mm) hergestellt und müssen allerhöchsten Ansprüchen gerecht werden. Die Einspritztechnik gehört zu den Schlüsseltechnologien in der modernen Automobiltechnik. Sie ermöglicht höhere Motorenleistung bei gleichzeitig geringerem Verbrauch und deutlich reduzierten Emissionen. Die Spezialmaschinen wurden von Burgmaier mitentwickelt. So wurde das prestigeträchtige 24-h Rennen von Le Mans in den letzten 3 Jahren jeweils mit Burgmaier Teilen gewonnen. Im Werk Laupheim startete Burgmaier mit 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Mittlerweile sind 170 von insgesamt 725 Beschäftigten der Burgmaier-Gruppe in Laupheim in der Produktion tätig. Aufgrund der starken Expansion auf diesem Sektor sucht Burgmaier HighTech weitere 35 Fachkräfte, um die auf Jahre hinaus ausgelasteten Maschinen zu betreuen. „Wir fühlen uns in Laupheim pudelwohl“, betonte Karl-Hugo Schick, Geschäftsführender Gesellschafter der Burgmaier Gruppe im Gespräch mit Landrat Dr. Heiko Schmid.

01/29/2008 Ehinger Tagblatt
Burgmaier besiegelt Lernpartnerschaft

Mit der Burgmaier Metalltechnik GmbH + Co KG hat nun das dritte Unternehmen in der Region die Lernpartnerschaft mit einer Schule übernommen: Gestern wurde die Kooperation zwischen dem Allmendinger Betrieb und der örtlichen Grund-, Haupt- und Werkrealschule besiegelt. Schulleiter Reinhold Krämer und sein Stellvertreter Hartwig Wilking strahlten gestern Vormittag mit Andreas Guter als kaufmännischem Geschäftsführer der Burgmaier Metalltechnik und den Verantwortlichen des Bildungsnetzwerkes der IHK, Bürgermeister Robert Rewitz und mit den Achtklässlern der GHWRS Allmendingen um die Wette. Es gab auch allen Grund dazu: Die Kooperation für die Lernpartnerschaft zwischen der Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule und der Firma Burgmaier wurde in der Schulmensa feierlich besiegelt. „Die Vereinbarung kommt wie gerufen. Sie ist ein wichtiger Baustein in unserem schulischen Konzept„, freut sich der Rektor. Als Zielsetzung der Kooperation nannte er, Schülern den Übergang ins Berufsleben zu erleichtern, ihnen praxisnahen Einblick in spezielle Berufe zu ermöglichen, um diese dann klarer strukturieren zu können. Was wohl auch die Quote bei den Ausbildungsabbrüchen nachhaltig stoppe. Wobei, wie Krämer schilderte, die Allmendinger Schule bereits seit einigen Jahren einen Praxiszug in Zusammenarbeit mit über 30 ansässigen Firmen vorweisen könne. Als Idealziel gab er an, möglichst alle ausbildungswilligen Schüler der Schule zu vermitteln. „Die Betriebe haben im Gegenzug zu Recht Ansprüche an unsere Einrichtung“, sagte er. Konrektor Wilking erläuterte danach das erarbeitete Konzept der Lernpartnerschaft mit der Firma Burgmaier, das in vier Bereiche gegliedert ist. Schwerpunkt bilden die Betriebserkundungen der Schüler im Unternehmen, ebenso Experten im Schulunterricht mit Bewerbertraining und der Vorstellung neuer Berufsbilder, außerdem Eltern- und Schülerabende zur Berufsorientierung sowie die gegenseitige Teilnahme an Veranstaltungen von Ausbildern und Lehrern. Die technische Seite bei Burgmaier wird Ausbildungsleiter Helmut Scheifele für die Lernpartnerschaft übernehmen. Den umfassendsten Part stellt Andreas Guter, der aus seinem reichen Erfahrungsschatz aus den jährlich über 60 Bewerbungen schöpft. Der kaufmännische Geschäftsführer nutzte gestern die Gelegenheit, die Burgmaier Metalltechnik mit ihren 700 Mitarbeitern als Weltmarktführer in der Herstellung von Präzisionsdrehteilen für die Autoindustrie vorzustellen. Mut machte Guter den 18 anwesenden Hauptschülern der achten Klasse, mit denen die Kooperation jetzt starte. „Hauptschüler sind das Rückgrat unserer Produktion“, betonte er. Deren Zukunftsperspektiven und Aufstiegsmöglichkeiten seien innerhalb des Unternehmens sehr gut. Bürgermeister Rewitz staunte: „Das ist eine klare Aussage in Bezug auf die Zukunft und auf das Profil der Hauptschulen“. Die Gemeinde als Schulträger habe mit der Erweiterung der Schule die breite Infrastruktur geschaffen. Nicht zuletzt dankte Martina Doleghs von der IHK der Firma Burgmaier und der Schule dafür, dass sie Verantwortung übernommen haben, um den Schülern die Anschlussfähigkeit für das Berufsleben zu sichern.

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