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27.08.2010 Schwäbische Zeitung
BURGMAIER arbeitet am Limit

Der Automobilzulieferer Burgmaier ächzt - unter der stark gestiegenen Nachfrage im Exportgeschäft. „Mehr ist nicht machbar“, sagt der kaufmännische Geschäftsführer Andreas Guter. Aus der Krise raus, jetzt Vollgas. So könnte die Situation des Autoindustrie-Zulieferers Burgmaier beschrieben werden. Konkret bedeutet dies: Vollbeschäftigung. Das sagte Andreas Guter auf Nachfrage der Schwäbischen Zeitung. Während die Speditionen in der Region auch wegen der Autozulieferer mehr Aufträge verbuchen und sogar neue Lastwagen anschaffen und weiterer Fahrer anstellen, freut sich Burgmaier über das florierende Export-Geschäft: „80 Prozent unserer Produkte gehen direkt oder indirekt in den Export“, betont Guter. Da der Autoabsatz in Europa nach dem der staatlichen Förderungen für die Käufer stagniert, hält sich Burgmaier am Boom in China fest. „Aber auch Nordamerika läuft gerade sehr gut“. Was viel Arbeit in die Allmendinger Firmengruppe Burgmaier mit insgesamt 600 Beschäftigten in mehreren Werken bringt, ist für die Arbeitnehmer - mit Abstrichen - eine große Freude. Dem Ende der Kurzarbeit schon zum Jahreswechsel und 15 bis 20 neue Einstellungen in der jüngsten Zeit, stehen Sonderschichten und das Einstellen von Leiharbeitern gegenüber. In einem florierenden Unternehmen zu arbeiten, heißt aber auch: keinen Urlaub machen, wenn’s Geschäft anzieht. Guter: „Vor sechs Wochen haben wir überraschend eine Urlaubssperre verhängen müssen“. Der Betriebsrat habe dies akzeptiert, denn das Maximum ist erreicht: „Wir arbeiten an der Kapazitätsgrenze“, sagt Guter.

12.07.2010
SOMMERFEST BEI BURGMAIER

Wieder hatte die Geschäftsleitung der Firma BURGMAIER alle Mitarbeiter sowie deren Familien eingeladen, einen schönen Tag gemeinsam mit den Kollegen zu verbringen. Wegen der hohen Teilnehmerzahl und aus Platzgründen fand diese Veranstaltung im Burgmaier Hightech-Werk in Laupheim statt. Der geschäftsführende Gesellschafter, Karl-Hugo Schick begrüßte die Mitarbeiter und nahm gemeinsam mit dem Allmendinger Bürgermeister, Robert Rewitz, eine Mitarbeiterehrung vor: Die Schwestern Ana, Maria und Verica Cangaijst sind jeweils seit 40 Jahren im Allmendinger Betrieb tätig. Neben einem bereits übergebenen Geldgeschenk der Firma erhielten sie Ehrenurkunden des baden-württembergischen Ministerpräsidenten. Das Mittagessen, das unter Regie des TSV Allmendingen stand, wurde von der „Kapelle Wahnsinn“ begleitet. Danach stand Sport auf dem Plan: Der deutsche Alpenverein, Sektion Biberach, forderte auf zum Kistenklettern. Julian Guter gewann das Turnier mit 32 aufeinandergestapelten Kisten und freute sich über Kinokarten für die ganze Familie. Eine Oldtimer-Show ließ die Herzen der Mitarbeiter aus der Automobilbranche ebenso höher schlagen wie die Möglichkeit, sich einen Feuerwehrwagen einmal außerhalb eines Einsatzes genauer anzusehen. Für die Kinder war das Spielmobil Laupheim da und bot neben Bastel- und Malmöglichkeiten das beliebte Kinderschminken, Kistenrutschen oder viele Bewegungsspielsachen an. Begehrt waren die von einem Zauberkünstler geformten Luftballontiere und -blumen. Sehr interessant war der „Burgmaier-Kosmetiksalon“, wo Monika Boehringer, selbständige Mary-Kay-Schönheitsconsultant verschiedene Seminare anbot. Von ihr stammten dann auch tolle Geschenkgutscheine, die am Ende des Tages ausgelost wurden. Die Geschäftsleitung bedankte sich bei den Mitarbeitern neben den gebotenen Attraktionen mit verschiedenen hochwertigen Gewinnspielen. Eintrittskarten ins Legoland, zu Minimundus sowie Sachpreise waren sehr begehrt. Auch die betrieblichen Verbesserungsvorschläge wurden - neben einer sofortigen Prämienzahlung - anlässlich des Sommerfestes mit einer Tombola honoriert. Die Gutscheine vom Hotel Adler, örtliche Einkaufsgutscheine und Gutscheine für Bestellungen im Internet wurden begeistert von den Gewinnern entgegengenommen. Den Hauptpreis gewann Armin Scheffler: Er darf nun auf Kosten der Firma BURGMAIER einen Reisegutschein über € 500,- einlösen. Bei den hohen Temperaturen wurde der Petrini-Eiswagen sowohl von Kindern, als auch von Erwachsenen belagert. Gestiegen sind sowohl Temperaturen als auch die Stimmung, als zum Ende der Veranstaltung die Gauklergruppe Biberach das Fest besuchte. Neben den unglaublichen Hebefiguren boten drei Feuerspucker noch ein richtiges Schauspiel. Bericht: Uschi Seiffert

12.09.2009 Ehinger Tagblatt / Schwäbische Zeitung Ehingen
Burgmaier reduziert Kurzarbeit

Die Firma Burgmaier in Allmendingen hat mitgeteilt, die Talsohle durchschritten zu haben. So konnte seit dem 1. September wieder auf die ursprüngliche 40-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich umgestellt werden. Die sich bereits seit Februar diesen Jahres abzeichnende Auftragssituation schlage sich nun auch auf die Arbeitszeit nieder, berichtet die Geschäfts-leitung. Die Kurzarbeit im Allmendinger Hauptwerk wurde massiv reduziert und findet lediglich noch in Teilbereichen statt. In den drei anderen Werken der Burgmaier Gruppe - in Laupheim, Frankreich und in der Slowakei - wurde die Kurzarbeit im September komplett eingestellt. In allen vier Werken wird wieder im Drei-Schicht-Betrieb an fünf Tagen pro Woche produziert. Und die Aussichten seien gut: Für 2010 rechnet die Geschäftsführung des Unternehmens für Metalltechnik wieder mit stei-genden Umsätzen in allen vier Werken. "Momentan werden allein im Stammwerk in Allmendingen 32 Neuaufträge bemustert, durch die ab 2010 zusätzliche Umsatzbeiträge erwirtschaftet werden, was nicht zuletzt dem Einsatz und Beitrag zur Krisen-überwindung aller Mitarbeiter zu verdanken ist", so die Geschäftsführung. Der Wegfall der Abwrackprämie werde dem Auftragsbestand von Burgmaier nicht schaden, da das Unternehmen wegen seiner Kundenstruktur nicht wesentlich von der Prämie profitiert habe. Eine gute Nachricht hat Burgmaier auch für die Auszubildenden: Sie würden allesamt nach ihrem Abschluss übernommen. Auch für die weiteren 25 Auszubildenden, die später fertig sein werden, ist eine Übernahme geplant.

27.06.2009 Schwäbische Zeitung Ehingen
Burgmaier fasst wieder etwas Fuß

Nach und nach fährt Burgmaier Metalltechnik die Kurzarbeit für seine rund 300 Beschäftigten im Werk Allmendingen zurück. Der geschäftsführende Gesellschafter, Karl-Hugo Schick, berichtete, dass der Umsatz seit Februar monatlich wieder um fünf bis zehn Prozent klettere. „Allerdings haben wir das Niveau der Jahre 2007 und 2008 noch nicht erreicht“, erklärte er. Als Grund für das Mehr an Aufträgen bei dem klassischen Automobil-Zulieferer nannte der Unternehmer vor allem mittlerweile leere Lager der Kunden. Von Effekten der Abwrackprämie hingegen habe Burgmaier wenig profitiert: Vor ihr hätten vor allem Hersteller von Kleinwagen etwas gehabt, die die Allmendinger nicht beliefert. „Ich bin nicht traurig darüber „ sagte Schick mit Blick auf die zu erwartende Delle in der Autoindustrie nach dem Auslaufen der Prämie im Jahr 2010.

29.04.2009
Die Talsohle ist durchschritten

Der Biberacher SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster hat am vergangenen Montag den Laupheimer Autozulieferer Burgmaier besucht. Der geschäftsführende Gesellschafter, Karl-Hugo Schick informierte über die Unternehmensstrategie der Firma in der Wirtschaftskrise und die Probleme der gesamten Zulieferindustrie. „Wir stellen uns auf harte Zeiten ein“, betonte Geschäftsführer Karl-Hugo Schick im Hinblick auf die schlechten Konjunkturdaten, „denn wir sind als Zulieferer von der Krise voll betroffen“. Die Firma hatte bereits Ende vergangenen Jahres Auftragseinbrüche von etwa 45 Prozent hinnehmen müssen. Infolgedessen konnten Zeitarbeitsverträge und befristete Arbeitsverhältnisse nicht verlängert werden. Schick betonte aber, dass alle Auszubildenden trotz Krise übernommen worden sind. Man könne es sich nicht leisten, nach der Krise ohne gut ausgebildete Fachleute dazustehen. Auch wenn man erst im kommenden Jahr mit einer nachhaltigen Belegung der Konjunktur rechnen könne, gehe es bergauf. Seit März seien auch die Auftragsbücher wieder um rund 20 Prozent voller als noch im Januar. „Es läuft wieder einigermaßen“ sagte Schick, „man muss das Wachstum aber nun flacher gestalten“. Um die aktuellen Probleme der mittelständischen Zulieferer einschätzen zu können, war Martin Gerster nach Laupheim gekommen. Und es zeigte sich, dass die Maßnahmen der beiden Konjunkturpakete inzwischen ihre Wirkung entfalten. Dank der von der SPD initiierten Umwelt-/Abwrackprämie hat sich die Auftragslage für die Zulieferer stark verbessert. In Laupheim ist man deshalb guter Hoffnung, die viel zitierte „Talsohle“ bereits hinter sich zu haben. Auch die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes hat es Burgmaier Hightech erleichtert, den Großteil der Belegschaft halten zu können. „Es freut mich sehr, dass die Maßnahmen der Politik ihre Wirkung nun entfalten und den Erhalt vieler Arbeitsplätze sichern“ äußerte sich Gerster.

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