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06.04.2011 SCHWÄBISCHE ZEITUNG
Außenminister der Slowakei besucht Burgmaier-Werk

Mikulas Dzurinda, der Außenminister der Slowakei, hat am Dienstag das slowakische Werk des Allmendinger Automobilzulieferers in Banska-Bystrica besucht. Dzurinda, der von 1998 bis 2006 Ministerpräsident der Slowakei war, zeigte sich beeindruckt von der technologisch hochwertigen Fertigung Burgmaiers. Er hat die kontinuierliche Entwicklung des Standorts gelobt und sich für die Zusammenarbeit bedankt. Karl-Hugo Schick, geschäftsführender Gesellschafter von Burgmaier, führte Dzurinda durch das 2004 von Burgmaier übernommene Werk, das aufgrund der hervorragenden Auftragslage der Burgmaier-Gruppe an seine Grenzen stößt. Dzurinda sagte seine Unterstützung für eine mögliche Erweiterung der Produktionskapazität zu. Derzeit beschäftigt Burgmaier an seinen Standorten in Allmendingen, Laupheim sowie den Auslandsstandorten Faulquemont (Frankreich) und Banksa-Bystrica (Slowakei) 650 Mitarbeiter, 61 davon in der Slowakei, die täglich 80 000 Präzisionsteile für Ost-Europa produzieren. Im Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr ist die Burgmaier-Gruppe zum Vorjahr um 30 Prozent gewachsen.

10.03.2011
BURGMAIER Sportgruppe Skifahren on Tour

Eine gehörige Portion Vorfreude brachten die zahlreichen Teilnehmer der vierten BURGMAIER-Skiausfahrt mit, die sich vergangenen Samstag bereits um 05:30 Uhr auf den Weg in’s Montafon machten. Bei der ausgezeichnet vorbereiteten Tour wurde bestens für’s leibliche Wohl gesorgt. Die vom BURGMAIER-„Bäcker“ Simon Hannich schon kurz nach Mitternacht selbst gebackenen Brötchen und die ebenfalls von ihm gefüllten Vesperboxen boten unterwegs eine willkommene Überraschung. Mit Kaffee oder kalten Getränken konnte man sich für die sportlichen Aktivitäten wie Ski- oder Snowboardfahren stärken. Aber auch Nicht-Skifahrer waren bei der von der Geschäftsführung gesponserten Fahrt willkommen: Sie genossen die Sonne und Après-Ski bei Live-Musik und viel guter Stimmung. Sogar die „Skihasen-Jäger“ kamen auf ihre Kosten. Beim gemeinsamen Abendessen konnte für den Einkehrschwung zum Après-Ski Kraft geschöpft werden. Hierbei gab es auch Kollegen, die ihr eigenes Programm - schon vor dem Essen - um eine Runde Après-Ski erweiterten. Da auch bei diesem BURGMAIER-Event Mitarbeiter aus drei verschiedenen Werken dabei waren, trafen viele Teilnehmer Kollegen, mit denen sie meist nur telefonisch oder schriftlich Kontakt haben. Mit dem allgemeinen Dank an den geschäftsführenden Gesellschafter, Herrn Karl-Hugo Schick, sowie an das Organisationsteam Simon Hannich und Manuel Mayrlechner startete spätabends der Bus wieder in Richtung Schwäbische Alb - an Bord 40 glückliche, aber todmüde BURGMAIER-Sportler.

01.02.2011 SCHWÄBISCHE ZEITUNG
Siegfried Kraiss von der Allmendinger Firma Burgmaier gibt praktische Tipps für den Berufseinstieg

Dass sie einen technischen Beruf ergreifen wolle, wissen die acht Neuntklässler der Realschule, die sich beim Besuch der SZ im Infomobil von Südwestmetall schlau machen, genau. Umso mehr Fragen haben sie sowohl an Andreas König vom Arbeitgeberverband, als auch an Siegfried Kraiss, Ausbildungsleiter der Firma Burgmaier, und seinen Azubi im dritten Lehrjahr, Silvan Betz. Silvan Betz, ehemaliger Realschüler und Lehrling der Zerspanungstechnik, zeigt ihnen sein erstes Werkstück - einen Traktor, mit dem er Grundfertigkeiten seines Berufs wie Drehen, Fräsen, Verformen und Schleifen gelernt hat. Dann gibt es einen Crash-Kurs in CNC-Technik. „Das heißt aber nicht nur drei Knöpfe drücken“, betont Andreas König, „es gehört schon etwas mehr dazu“ und zeigt den acht Jungs - in anderen Gruppen sind auch Mädchen dabei - die drei Achsen der Maschine. Mit Silvan Betz arbeiten die Neuntklässler an der Maschine, programmieren sie und schauen zu, wie die Metallspäne fliegen. Dass die nach getaner Arbeit weggeputzt werden, gehört ebenfalls zur Arbeit. Über der CNC-Maschine vergessen die Jungen völlig, dass eigentlich längst Pause ist. Viele Fragen haben sie: Wie lange die Ausbildung dauert, will Alexander Schermann wissen. Wie man weitermachen kann und wo man zur Berufsschule geht, fragen seine Klassenkameraden. Nach dreieinhalb Jahren Lehre kann man sich weiterbilden zum Meister, Techniker oder Ingenieur, erfahren sie von Andreas König. Die Berufsschule für Industriemechaniker und Mechatroniker ist in Ehingen, die anderen Azubis in technischen Berufen gehen ein Jahr in Ehingen und dann in Ulm zur Berufsschule. Auf die Frage der SZ, wer von den Jungen einen technischen Beruf ergreifen will, strecken alle die Hände in die Höhe. Michael Koch will Mechatroniker werden, Max Wehle Industriemechaniker und Ruven Dietz Werkzeugmechaniker. Sie alle haben sich bei Praktika ein Bild von ihrem zukünftigen Beruf machen können. Dass es ein technischer Beruf sein soll, wussten sie schon davor. Dass mathematisches Verständnis und räumliches Vorstellungsvermögen wichtig sind für Berufe in der Metallbe- und -verarbeitung, bestätigt ihnen Andreas König noch mal. Kraiss sagt, bei seinem Arbeitgeber werde bei Mechatronikern die Mittlere Reife oder ein guter Hauptschulabschluß verlangt. Burgmaier stellt jedes Jahr übrigens sechs Lehrlinge im technischen Bereich ein.

02.09.2010 EHINGER TAGBLATT
BURGMAIER wächst wieder mit neuen Produkten

Burgmaier hat die Krise der Automobilzulieferer hinter sich, sagt Karl-Hugo Schick, der geschäftsführende Gesellschafter. Mit zusätzlichen und längeren Schichten werden die Aufträge abgearbeitet, außerdem gab es in den deutschen Werken in Allmendingen und Laupheim 33, und im Ausland 10 Neueinstellungen. Dazu kommen 50 Zeitarbeiter in Deutschland und 20 im Ausland. Die Kurzarbeit ist vorbei. Nach Angaben Schicks profitiert Burgmaier davon, dass auch in der Krise in Vertrieb und Entwicklung nicht gespart wurde. Nun tragen neue Produkte im Autobereich zur Co²-Reduzierung und für sparsamere Motoren das Wachstum. Schick sieht den Boom in China und Nordamerika aber nicht als stabil und mahnt deshalb weiter zur Vorsicht.

02.09.2010 EHINGER TAGBLATT
Vorbild für Donau-Strategie

Für den FDP-EU-Abgeordneten Michael Theurer ist Burgmaier Metalltechnik ein gutes Beispiel für das Engagement eines deutschen Mittelständlers, der über ein Werk in der Slowakei Osteuropa erschließt. „Die abstrakte Donaustrategie mit Leben füllen“ will der ehemalige Horber Oberbürgermeister und jetzige FDP-Europa-Abgeordnete Michael Theurer. Und weil es in der etwas nachrichtenärmeren Zeit etwas einfacher ist, für solche Ziele Öffentlichkeit herzustellen, radelt die Fraktion der liberalen Parteien im EU-Parlament von Donaueschingen bis Budapest, das am 12. September erreicht werden soll. Theurer, Vize-Präsident des parlamentarischen Donauforums, hat dabei die Strecke bis Ulm übernommen und sich dank persönlicher Kontakte zu Burgmaier-Geschäftsführer Andreas Guter das Allmendinger Unternehmen als gelungenes Beispiel ausgesucht. Seit 2004 verfolgt Burgmaier eine eigene Donaustrategie. Damals hat der Automobilzulieferer ein slowakisches Unternehmen übernommen und die Zahl der Mitarbeiter von einst 15 auf 65 erhöht. Inzwischen ist Banská Bystrica ein vollständiger Standort mit eigener Entwicklung. „Sukzessive haben wir das ausgebaut“, sagte Guter im Gespräch mit Theurer. Natürlich hätten die deutschen Mitarbeiter, die teilweise seit 15, 20 oder 30 Jahren in der Firma arbeiten, einen kleinen Vorsprung, was den Erfahrungshorizont angehe. Aber das sei der einzige Unterschied zur Niederlassung in der Slowakei. „Das sind alles hochqualifizierte Leute“. Von einer Auslagerung einfacher Abläufe könne keine Rede sein. „Wir müssen dort dieselben Produkte liefern, wie wir das hier auch tun.“ Burgmaier wollte mir dem slowakischen Werk auf dem osteuropäischen Markt Fuß fassen. Vor Ort werden etwa Autozulieferer bedient, die sich ihrerseits in Osteuropa niedergelassen haben. „Wichtig ist hier der logistische Zusammenhang - die Produktion vor Ort, direkt für die Kunden dort. Das ist nicht nur eine verlängerte Werkbank für uns“. Mit den Rahmenbedingungen im Land ist Guter zufrieden. „Man merkt die Handschrift der EU sehr deutlich, wenn man durch die Slowakei fährt. Da wird sehr intensiv an der Infrastruktur gebaut: Autobahnen, Brücken usw.“. Was direkte EU-Hilfen für Unternehmen beträfe, so kämen meist nur große Konzerne zum Zug - weil sie genug Personal hätten, um jemanden abzustellen, der sich um aufwendige Anträge und vielschichtige Vorgaben kümmert. Theurer wünscht sich hier einen Bürokratieabbau, ergänzt aber, dass es bei der Donaustrategie nicht nur um Fördermittel gehen sollte. Der Liberale plädiert vor allem für Wissensaustausch und verweist erneut auf Burgmaier: Der Mittelständler aus Allmendingen bildet eigene Fachkräfte in der Slowakei aus und arbeitet dort mit der technischen Universität zusammen. „Das läuft nicht so dual wie bei uns in Deutschland, sondern es passiert sehr viel auf der theoretischen Schiene“, erläutert Guter dem Europa-Abgeordneten. Aber auch darin sieht er kein echtes Problem. „Wichtig ist, ständig im Gespräch zu bleiben, ständig mit den Leuten zu kommunizieren, drüber zu reden, die Ideen auszutauschen. Also, ich kann die slowakischen Partner nur loben: Die sind hoch motiviert“. Burgmaier kann im Kleinen als Vorbild dafür dienen, wie sich die EU-Donaustrategie umsetzen lässt, erklärt Theurer und verweist auf die IHK Ulm, die berufliche Aus- und Weiterbildung sowie die Selbstverwaltung der Wirtschaft als wesentliche Ziele für den Aufbau eines wettbewerbsfähigen Mittelstandes nennt. Burgmaier hat bereits 2005 Bürgermeister und Gemeinderäte aus den slowakischen Gemeinden Viglas und Detvar, die Leitung der dortigen Metallschule sowie technischer Lehrer in Allmendingen empfangen, um beispielsweise die Lehrwerkstätten der Zerspanungsmechaniker, Mechatroniker und Industriemechaniker vorzuführen. Solches Vorgehen dient dem weiteren Ziel der IHK, der Selbstverwaltung der Wirtschaft. Unternehmen sollen sich am staatlichen und gesellschaftlichen Leben beteiligen.

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