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18.10.2005 Ehinger Tagblatt
Hoher Besuch aus der Slowakei bei BURGMAIER

Hoher Besuch aus der Slowakei bei BURGMAIER Die Bürgermeister und Gemeinderäte aus Viglas und Detvar waren vom vergangenen Donnerstag bis Samstag Gäste der Firma Burgmaier. Ebenfalls war die Leitung der dortigen Metallschule sowie einige technische Lehrer dabei. Die Delegation wurde vom Geschäftsführer des slowakischen BURGMAIER-Werkes, Herrn Bernd Hornauer, begleitet. In Allmendingen begrüssten Frau Elli Schick-Burgmaier sowie die Herren Bruno Schick und Andreas Guter die Delegation. Eine ausführliche Präsentation der Firmengruppe und ihrer Geschichte beeindruckte die Gäste genauso wie die anschliessende Betriebsbesichtigung des Werkes in Allmendingen, zumal Burgmaier weltweit zu den führenden Herstellern von Präzisionsdrehteilen zählt. Besonders begeistert waren die Gäste von der vorbildlichen Ausbildung von 36 Zerspanungsmechanikern, Mechatronikern, Industriemechanikern und Industriekaufleuten. Für die Ausbildung der technischen Berufe konnten die Besucher eine mit modernsten Maschinen ausgestattete Lehrlingswerkstätte sowie die Schulungsräume für den theoretischen Unterricht besichtigen. Die Auszubildenden der Firma Burgmaier haben die Möglichkeit, auch in den anderen Werken weitere Kenntnisse zu erwerben. Anschliessend erfolgte ein Besuch bei Burgmaier Hightech im Werk Laupheim. Die wie von Geisterhand gesteuerten, hochtechnischen, mit Robotern ausgestatteten Anlagen überzeugten die Gäste von der Spitzenstellung des Vorzeigeunternehmens Burgmaier. Es sind enorm hohe Investitionen, die Burgmaier in die modernste Technik, also in Maschinen, Anlagen und die Qualitätssicherung, tätigt. Auch diesem Umstand ist es zu verdanken, dass sich Weltfirmen wie z.B. BOSCH,VW, Daimler Chrysler oder Porsche im Kundenkreis von Burgmaier finden. Ausflüge nach Obermarchtal, Ehingen und Ulm sorgten für kulturelle Erlebnisse.

04.08.2005 Ehinger Tagblatt
Sommerfest als Dank an die Belegschaft

Als Dank der Geschäftsleitung an die Mitarbeiter fand kürzlich das große Burgmaier-Sommerfest statt. Eine den Vorjahren gegenüber erneut gestiegene Teilnehmerzahl von über 550 Mitarbeitern und Familienangehörigen ließ das Fest in neue Dimensionen wachsen. Der geschäftsführende Gesellschafter Karl-Hugo Schick begrüßte in seiner Ansprache, die aufgrund der Anwesenheit von Mitarbeitern aus 25 Nationen mehrsprachig gehalten wurde, Mitarbeiter aus Banska Bystrica (Slowakei), Faulquemont (Frankreich), Laupheim und Allmendingen. Das Fest fand im Werk Laupheim statt, das nach der Eröffnung im Mai 2004 inzwischen seine Kapazitätsgrenzen erreicht hat. Der damals noch hinreichend vorhandene Platz ist zwischenzeitlich mit Hochleistungs-Maschinen aufgefüllt, die einen reibungslosen Ablauf des 3-Schicht-Betriebes garantieren. Steigende Mitarbeiter- und Umsatzzahlen bestätigen die Anstrengungen aller Beteiligten am großen Erfolg der Unternehmensgruppe im inzwischen 74. Geschäftsjahr. Der Einsatz der Mitarbeiter wurde in besonderem Maß durch vielfältige Abwechslung an diesem Tag honoriert. Weithin sichtbar war ein Kran, der 45 sportlichen Mitarbeitern (incl. Geschäftsführer) beim Kistenstapeln Sicherheit gab. Ebenfalls großes Interesse fand die BMW-Autoshow aus dem Haus Schenk, Ehingen (Vertragshändler der Burgmaier-Gruppe). Für die Damen boten die Traumkleider von Conny Bayer, Gutenzell-Hürbel, die Möglichkeit, sich in ein anderes Jahrhundert versetzen zu lassen. Auch für den Nachwuchs wurde Unterhaltung geboten: Ein Clown und ein Märchenerzähler waren schnell Anziehungspunkte der von Michaela Siebert kunstvoll geschminkten Kinder – wenn sie nicht mit Tischtennis, an der Fußballwand oder mit Ponyreiten beschäftigt waren. Stolz präsentieren die Laupheimer „ihr“ Werk – die angebotenen Betriebsrundgänge wurden mit regem Interesse angenommen und sämtliche Fragen zum Ablauf der Fertigung wurden beantwortet. Sowohl beim Bierkrugrutschen als auch bei zwei Gewinnspielen konnten großartige Preise gewonnen werden: So darf ein Mitarbeiter ein Cabrio-Wochenende verbringen und beim Familienrätsel konnten als Hauptpreise Eintrittskarten für das Legoland oder für eine Fahrt mit der Öchsle-Schmalspurbahn gewonnen werden. Die bewährt patente Betreuung im kulinarischen Bereich fand wieder durch den TSV Allmendingen statt. Bis zum Abend hielten die Wolken dicht, und erst als die Mitarbeiter schon wieder zu Hause waren, kam der Regen und beseitigte die im Hof gemalten Kreide-Kunstwerke der Burgmaier-Kinder.

02.07.2005 Schwäbische Zeitung Ehingen
Burgmaier öffnet für SZ-Leser die Türen

Viele kennen den Hauptsitz der Firma Burgmaier in Allmendingen von außen: Ein modernes rundes Gebäude mit viel Glas. Wie es im Innern aussieht, wie es in den Produktionshallen zugeht, wo Maschinen lärmen und viele Menschen arbeiten — das konnten die Teilnehmer der SZ-Firmenbesichtigung gestern erleben. „Viele von Ihnen sind wahrscheinlich schon an unserem Gebäude vorbeigefahren.“ Mit diesen Worten begrüßte Karl-Hugo Schick, Geschäftsführender Gesellschafter von Burgmaier Metalltechnik, gestern 35 SZ-Leser zur Firmenbesichtigung im Hauptsitz des Unternehmens in Allmendingen. Noch viel mehr Menschen dürften allerdings schon mit den Produkten der Firma gefahren sein. Burgmaier stellt Präzisionsdrehteile her. Die stecken in Einspritzsystemen, Lenkungen, Getrieben und Bremsen. „In jedem Auto, das in Deutschland produziert wird, befinden sich im Schnitt 15 Teile von uns“, so Karl-Hugo Schick zu den SZ-Lesern. Und exportiert werden diese Produkte auch an Automobilproduzenten in den USA, Mexico und Japan. Die SZ-Leser und Dr. Tobias Krohn, Geschäftsführer der Schwäbischen Zeitung Ehingen, konnten gestern vom Material-Lager, über die Produktionshalle, zur Qualitätssicherung bis hin zur Laderampe für Laster den Weg verfolgen, den die Burgmaier-Drehteile nehmen, bevor sie zu den Kunden kommen. Hydromaten und Mehrspindel-Drehautomaten heißen die teuren Maschinen, die in der Produktionshalle lärmen, von Metallstangen kleine Teile abtrennen, in Form bringen. „Die Maschine macht hier alles alleine“, sagte Vertriebsleiter Helmut Brandenburg bei der Führung. „Der Mitarbeiter muss jedoch die Teile nachmessen und die Maschine wieder korrekt einstellen.“ Spezialisierte Arbeiter sind für die Tätigkeiten bei Burgmaier gefragt. Regelmäßig gibt es Schulungen. Auch Ausbildungsplätze sind bei Burgmaier nicht rar, sondern Auszubildende machen zehn Prozent der Belegschaft aus. „Wir brauchen gut ausgebildetes Personal. Und ein Zerspanungsmechaniker wird nicht arbeitslos“, sagte Vertriebsleiter Brandenburg. Jedes bei dem Familienunternehmen Burgmaier hergestellte Drehteil, so erfuhren die SZ-Leser, durchläuft noch drei bis vier Prüfungsgänge. Präzision bedeutet bei dem Unternehmen Genauigkeit bis auf den Tausendstel Millimeter. Geprüft werden die Drehteile von Messmaschinen aber auch von Mitarbeiterinnen. Im Burgmaier Hauptsitz Allmendingen gibt es 350 Beschäftigte, an den Produktionsstandorten in Frankreich, der Slowakei und Laupheim arbeiten weitere 215 Menschen. . Karl-Hugo Schick verriet der Gruppe weitere Pläne: „Wir wollen irgendwann auch einen Standort in den USA haben“, sagte er. „Wir werden uns weiterhin dem immer härter werdenden Wettbewerb in der Autozulieferbranche stellen."

30.06.2005 Ehinger Tagblatt
Burgmaier bleibt dem TSV treu

Die Firma Burgmaier Metalltechnik in Allmendingen hält dem Turn- und Sportverein in der Gemeinde auch in der Zukunft die Treue. "Wir unterstützen den TSV Allmendingen unabhängig von seiner Spielklasse", sagte Seniorchef Bruno Schick dem Ehinger Tagblatt auf Anfrage. Der Vertrag mit dem TSV Allmendingen laufe noch ein Jahr. "Danach werden wir ihn erneuern", sagte Schick. Er widersprach Gerüchten, wonach sich Burgmaier beim SV Baustetten engagiere. Das gebe es nicht und die Laupheimer seien nicht an die Firma herangetreten. Wie Vertriebleiter Helmut Brandenburg sagte, gehören Allmendingen und die Firma Burgmaier zusammen. Damit wolle Burgmaier seine Verbundenheit mit dem Ort demonstrieren, obwohl es schön wäre, wenn die Fußballer des TSV weiter oben spielen würden.

18.06.2005 Schwäbische Zeitung Ehingen
SZ-Firmenportrait

SZ-Firmenporträt: Burgmaier Metalltechnik in Allmendingen ALLMENDINGEN – Burgmaier und Allmendingen – zwei Namen, die zusammengehören. Mit rund 350 Beschäftigten ist das Unternehmen größter Arbeitgeber in der Gemeinde. Seit Jahren ist der Präzisionsteile-Hersteller für Automobile auf Wachstumskurs. Burgmaier ist in der ganzen Republik zu Hause. „In jedem Auto, das in Deutschland produziert wird, befinden sich im Schnitt 15 Teile von uns“, sagt Karl-Hugo Schick, Geschäftsführender Gesellschafter der Burgmaier Metalltechnik. Spezialisiert hat sich das Unternehmen auf Präzisionsdrehteile, die in Einspritzsystemen, Lenkungen, Getriebe und Bremsen zum Einsatz kommen. Präzision bedeutet bei Burgmaier Genauigkeit bis auf den Tausendstel Millimeter. „Ein Haar ist 60 Tausendstel Millimeter dick“, zieht Karl-Hugo Schick den Vergleich. Nach seinem Großvater Hugo Burgmaier und seinen Eltern Elli Schick-Burgmaier und Bruno Schick führt er das Familienunternehmen in der dritten Generation. Wobei die Bezeichnung Familienunternehmen im Fall Burgmaier mittlerweile zu kurz greift. Längst exportiert die Firma ihre Produkte an Automobilproduzenten in die USA, Mexiko oder Japan. Seit vergangenem Jahr gibt es Burgmaier neben zwei Werken in Deutschland und einem in Frankreich auch mit einem Werk in der Slowakei. „Wir haben uns einem weltweiten Wettbewerb zu stellen“, sagt Schick. „Als Familienunternehmen, das bis vor zehn Jahren nur in Allmendingen produzierte, stehen wir nun vor der großen Herausforderung, eine schlanke, aber gut funktionierende Firmenstruktur für vier Standorte in drei Ländern sicher zu stellen.“ Gerade der Erwerb des jüngsten Tochterunternehmens in der Slowakei war auch eine Reaktion auf den immer härteren Wettbewerb in der Autozulieferbranche und gleichzeitig eine Chance, sich in Osteuropa in kurzer Zeit ein Standbein zu verschaffen. Während die Fahrzeughersteller einerseits immer weniger für die gelieferte Ware bezahlen wollen, steigen andererseits die Preise für die benötigten Rohstoffe und die Ansprüche an die Qualität. „Das ist eine Schere, die immer weiter auseinander geht“, sagt Karl-Hugo Schick. Deshalb habe sich Burgmaier entschlossen, bestimmte Teile in der Slowakei zu produzieren, die in Deutschland oder Frankreich nicht mehr wettbewerbsfähig herzustellen seien. Derzeit sind in dem Werk in Banská Bystrica rund 30 Mitarbeiter beschäftigt. Es wird aber noch weiter ausgebaut, so Schick. Das bedeutet aber nicht, dass das Unternehmen in Deutschland kürzer tritt. „Die Prozessentwicklung findet weiterhin hier statt.“ Wie gut die Arbeit der Allmendinger in den vergangenen Jahren war, zeigt die Wertschätzung der Kunden. Bei Mercedes ist Burgmaier „A-Lieferant“, der auch mit neuen Projekten beauftragt wird, die Firma arbeitet als „Vorzugslieferant“ von Bosch bereits in der Entwicklungsphase neuer Produkte mit und wurde außerdem von Continental-Tewes schon als „Lieferant des Jahres“ ausgezeichnet. Um diesen hohen Standard zu halten, muss Burgmaier nicht nur ständig in die kostenintensive, neue Maschinentechnologie investieren, sondern auch in die Mitarbeiter. „Die beste Maschine läuft nicht, wenn unsere Mitarbeiter nicht gut ausgebildet sind“, sagt Schick. Um ihr Fachwissen zu erweitern, besuchen sie regelmäßig interne und externe Schulungen. Rund zehn Prozent der Mitarbeiter sind Auszubildende der Berufe Zerspanungsmechaniker, Industriemechaniker und Mechatroniker. Auch in diesem Jahr soll der Umsatz wieder um einen zweistelligen Prozentsatz gesteigert werden, erwartet Schick. „Wir wollen das auch in den kommenden Jahren beibehalten.“ Neben der Erweiterung in der Slowakei soll auch das im vorigen Jahr eröffnete Werk in Laupheim in den nächsten Jahren noch wachsen. Natürlich sei auch ein Produktionsstandort in Übersee im Hinterkopf ein Thema, sagt Karl-Hugo Schick, räumt aber ein: „Wir sind ein mittelständisches Unternehmen, das in einem gesunden Rahmen wachsen muss.“ Auf einen Blick: Die Firma Burgmaier Metalltechnik wird 1931 von Hugo Burgmaier, dem Großvater des heutigen Geschäftsführers Karl-Hugo Schick, in Schmiechen gegründet. Die „elektrotechnische Fabrik“ produziert zunächst Bakelite-Stecker und Kupplungen. 1952 errichtet die Firma eine weitere Produktionshalle. 1958 kommt die Zweigstelle Allmendingen dazu, die 1962 noch ausgebaut wird. 1970 verlegt die Firma ihren Sitz nach einem weiteren Anbau nach Allmendingen und beginnt mit der Produktion auf Mehrspindeldrehautomaten und Sondermaschinen. Eine weitere Betriebserweiterung erfolgt 1986 in Allmendingen und 1996 entsteht das Tochterunternehmen Précisdec in Lothringen (Frankreich). Der Hauptstandort Allmendingen wird im Jahr 2000 zu seiner jetzigen Form ausgebaut. Im Frühjahr 2004 eröffnet das Tochterunternehmen Burgmaier Hightech in Laupheim, im Herbst wird in Banská Bystrica (Slowakei) die Burgmaier Precision Slovakia gegründet. Derzeit beschäftigt Burgmaier in Allmendigen 350, in Laupheim 85, in Faulquemont (Frankreich) 100 und in Banská Bystrica (Slowakei) 30 Mitarbeiter.

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